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Fenster streichen / lasieren

Fenster streichen

 

Holzfenster haben sehr gute Leistungsmerkmale. Sie haben ein schönes Erscheinungsbild und sehr gute Wärmedämmeigenschaften. Damit sie jedoch ihre guten Isoliereigenschaften und ihre besondere Optik nicht verlieren, müssen sie regelmäßig gepflegt werden. Denn witterungsbedingt können Holzfenster Risse bilden bzw. kann mit der Zeit die Farbe abblättern. Holz ist sehr anfällig für Nässe, Kälte und Sonnenlicht. Durch regelmäßige Wartung und Pflege kann man die Lebensdauer von Holzfenstern entscheidend verlängern. Es gibt hierzu jedoch keine genauen Richtwerte. Die jeweiligen Pflegeintervalle sind von den äußeren Gegebenheiten abhängig, wie stark die Witterung ihre Fenster beeinträchtigt. Es empfiehlt sich jedoch Holzfenster ca. alle 3 Jahre zu lackieren bzw. ca. alle 2 Jahre zu lasieren.

Um Holz vor Umwelteinflüssen zu schützen, gibt es zwei unterschiedliche Beschichtungsarten, Lasuren und Lacke. Beide eignen sich gleichermaßen gut für Holz.

Lack bildet eine geschlossene Schicht auf dem Holz, d. h. die Struktur des Holzes ist unter dem Lack nicht mehr zu sehen. Eine Lasur hingegen dringt in das Holz ein und schützt es von innen. Ebenso heben Lasuren die originale Holzmaserung bzw. –farbe hervor. Lacke fühlen sich im Gegensatz zu Lasuren glatt auf der Oberfläche an. Es ist eine reine Geschmacksache, welche Art der Beschichtung Sie für Ihre Holzfenster wählen.

Sollten Sie sich unsicher sein, welche Pflegematerialien für Ihr Holzfenster geeignet sind, lassen Sie sich gerne im Fachmarkt beraten. Neben dem richtigen Lack bzw. der richtigen Lasur ist die Beschaffenheit des Pinsels ebenso wichtig. Bei minderwertiger Qualität, könnte es dazu kommen, dass beim Beschichten des Holzes der Pinsel Haare verliert und unschöne Stellen auf der Schicht hinterlässt. Zum Beschichten der Holzfenster eignet sich ein Flachpinsel genauso gut wie ein Schrägpinsel.

Bevor Sie mit dem Lackieren bzw. Lasieren Ihrer Holzfenster beginnen, sollte die alte Beschichtung vorher abgeschliffen werden, damit Sie die neue Schicht leicht und problemlos auftragen können und keine unschönen Unebenheiten zurück bleiben. Dazu können Sie geeignetes Schleifpapier oder eine elektrische Schleifmaschine verwenden. Abgeplatzte oder abgeblätterte Stellen können einfach mit einem Spachtel entfernt werden. Risse und Löcher im Holz werden mit einer speziellen Abdichtungsmasse abgedichtet, so verhindern Sie, dass Feuchtigkeit ins Holz gelangt. Nachdem Sie die alte Beschichtung herunter geschliffen haben, entstauben Sie den Fensterflügel und den Rahmen.

Vor dem Streichen ist es zu empfehlen, die Dichtungen zu überprüfen sowie das Fenster nach Feuchtestellen abzusuchen. Defekte Dichtungen sollten vor dem Lackieren/Lasieren entfernt werden. Die neuen Dichtungen werden, nachdem das Fenster komplett getrocknet ist, eingesetzt.

Lackieren / Lasieren

Fürs Beschichten des Fensters, nehmen Sie den Fensterflügel vom Rahmen und legen ihn vorsichtig auf zwei gepolsterte Böcke. Den Boden schützen Sie vor heruntertropfender Farbe mit einer ausgelegten Folie. Das Glas, die Beschläge und die Dichtungen werden nachdem Sie die alte Farbe heruntergeschliffen haben, zum Schutz abgeklebt. Bitte achten Sie auf genügend Frischluftzufuhr. Da aufgrund der aufsteigenden Dämpfe Übelkeit oder Kopfschmerzen auftreten können.

Bei Verwendung von farblichen Lacken, tragen Sie bitte die dazu passende Grundierung vor der endgültigen Beschichtung auf. Nach kurzer Trocknungszeit können Sie mit dem Lackieren Ihrer Holzfenster beginnen. Nach dem die erste Sicht getrocknet ist, können Sie eine zweite und dritte Schicht auftragen. Um die Trocknungsphasen richtig auszunutzen, ist es zu empfehlen zuerst mit dem Rahmen anzufangen und anschließend den Fensterflügel zu streichen. Wenn die aufgetragenen Lasuren bzw. Lacke komplett getrocknet sind, können Sie die neuen Dichtungen einsetzen und den Flügel wieder am Rahmen anbringen.

 

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